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Wie ich meinen Widersacher, als kosmisches Bewusstsein in Verkleidung, erkennen, annehmen und lieben kann

Suche dir eine Situation, in der du dich verärgert, genervt, angegriffen, abgelehnt, ängstlich, hasserfüllt oder auf andere Weise emotional aus deiner Mitte geworfen fühlst.

Zieh dich an einen für dich sicheren Ort zurück (wenn das möglich ist) und frage dich, was du jetzt brauchst.

Auf alle Fälle wird es irgendeine Form von Mitgefühl sein, die sich dein System wünscht, um sich wieder zu fangen und harmonisieren. Schenke dir dieses Mitgefühl, nimm dich die Arme, lass deine wütenden, verletzten Gedanken fließen und beobachte sie, weine dich aus, brülle ins Kissen oder in den Wald oder schreib auf, was dich so angekotzt hat. Was immer du erlebt hast, du hast es persönlich genommen. Das ist total verständlich.

Aber das ist der Harken. 

Du kannst nur etwas persönlich nehmen, wenn du dich als eine getrennte Person identifizierst und nicht als unendliches, bedingungslos liebendes Gewahrsein, das immer ganz und heil ist, sowie voll präsent im Hier und Jetzt.

Dies geschieht besonders schnell in einem Umfeld, wo andere Menschen dir ihre Trennungsillusion spiegeln.

Du spürst dann ihre Ablehnung, ihre Angst, ihr verschlossenes Herz, ihre Versuche sich zu schützen.

Und... du glaubst ihnen. Du fällst auf ihre Illusionsblase herein und gehst in Resonanz mit ihrem Schwingungsfeld des Widerstandes. Schon bist du ebenfalls ein getrenntes Individuum, das sich schützen und verteidigen muss.

Du hast plötzlich wieder vergessen, dass der andere Mensch vor dir Gott ist, Liebe ist, ein Ausdruck des einen Bewusstseins, das zu erwachen versucht. Anstatt im Gewahrsein der Einheit zu bleiben,

befindest du dich plötzlich im Streit und in der Auseinandersetzung.

Das ist gut. Das zeigst dir, wo du noch schläfst und dich von der Illusion täuschen lässt. 

Dein Schmerz hilft dir, dich zu durchschauen.

 

Also schau mal hin. Was genau hat dir weh getan?

 

Es hat etwas mit dem zu tun, was du noch in dir ablehnst. 

Das unendliche Bewusstsein ist heil, weil es alles in sich vereint, weil es zu allem Ja sagt, weil es sich als Schöpfer von allem erkennt. Für dieses Bewusstsein wäre es absurd, sich vor sich selbst zu fürchten oder in den Kampf zu gehen. ES IST.

DU BIST ebenfalls. Das ist deine Essenz. Du bist immer heil und vollkommen.

Du bist nie getrennt von diesem einen Ganzen.

Aber im Moment, wo dich deine Emotionen überwältigen und du mit Angriff, Flucht oder

Todstellen (Dissoziation, Depression) reagierst, hast du es vergessen. 

Es geht also darum, dich wieder zu erinnern!

 

Stell dir vor, dein Gegenüber bist du, Gott/die Quelle/das Leben/die Liebe/Brahman..., in einer anderen Verkleidung.

Was will das unendliche Bewusstsein in dieser Situation von dir, beziehungsweise von sich?

Frag es. Was willst du von mir? Warum erscheinst du mir als ...z.B. brutaler Türsteher, der mich zwingen will, eine gesundheitsschädliche Atemmaske aufzusetzen, damit ich im Laden einkaufen gehen darf?

Oder du fragst gleich dich: Was will ich von mir? Warum erscheine ich mir hier als... z.B. ängstlicher Mitbürger, der meine Versuche ihn aufzuklären ablehnt und mit Widerstand reagiert?

Was darf ich noch erkennen?

 

Mich. 

 

Was habe ich getan?

Und wie möchte ich mich das nächste Mal lieber verhalten?

Gute Einfälle fließen dann aus dir heraus, sobald du dir vergeben hast und wieder im Frieden mit dir bist. 

Das Leben hat keine Eile. Selbst wenn du zum 10000. Mal der so echt wirkenden 3D Simulation auf den Leim gegangen bist und dich wieder als getrenntes ICH erlebt hast, niemand wirft dich aus dem Spiel oder gibt dir eine schlechte Note. Nur du kannst von dem Spiel genug haben und aussteigen, weil du es durchschaut hast.

Dieses Durchschauen der Illusion geht nicht theoretisch, das will in allen möglichen Situationen durchdrungen sein.

 

 

Hier ein Beispiel von mir:

Obwohl ich das Maskentragen zum Schutz vor Corona für ängstlichen Aberglauben halte, habe ich mich vom kollektiven Angstfeld einlullen lassen. Anstatt liebevoll und klar mit dem jungen Mann zu sprechen, der im Bio-Supermarkt kontrolliert hat, ob alle Kunden brav ihre Atemschutzmaske tragen, bin ich in die Angst gegangen, als er mich zweimal harsch darauf aufmerksam gemacht hat, ich solle sofort einen Mund und Nasenschutz aufsetzen, ansonsten würde er mich rausschmeißen. Zwar habe ich mich weiterhin als einzige Kundin geweigert den Quatsch mitzumachen und meinte, "ich bekomme einen Lachkrampf, wenn ich so eine Maske aufsetze" und "du kannst mich gern rausschmeißen, wenn ich meinen Einkauf bezahlt habe", doch innerlich fühlte ich mich ängstlich. 

Ich spürte die Gefahr und wusste nicht, wie der wütende Mann auf mich reagieren würde. 

Er tat zum Glück nichts und blickte wortlos und starr an mir vorbei, als ich nach dem Bezahlen meinen Einkaufswagen neben ihm abstellte und ihm mit einem lächelnden Dankeschön, den Ship für den Einkaufswagen zurück gab, den er mir am Anfang geschenkt hatte. 

 

"Was willst du Universum/Gott/Leben von mir? Warum musste ich an diesen Mann geraten?"

Damit du übst, jeden Menschen als dich zu erkennen und angstfrei von Herzen mit ihnen redest.

Puh, vor mir stehe ich/ Gott/ das Leben/ die unendliche Liebe, die sich einfach nur danach sehnt,

dass ich sie in ihren vielen Verkleidungen erkenne!

"Es tut mir leid, dass ich Angst vor dir/ vor mir hatte.

Bitte verzeih mir, dass ich glaubte, ich müsse in den Widerstand gehen und mich vor dir/mir schützen.

Es tut mir leid, dass ich dich, mich nicht erkannt habe."

 

In Gedanken übe ich, wie ich mich optimaler weise in der Situation hätte verhalten können.

Das ist wie mit den Sportlern, die in Gedanken Rad fahren oder anderen Sport treiben und dabei ihre Muskeln so trainieren, als würden sie tatsächlich live in 3D auf dem Rad sitzen, tanzen, schwimmen etc.

 

 

Probiere es doch auch mal.

Wenn du Fragen dazu hast, schreib mir gerne eine Email oder ruf mich an.

Viele Glück und Spaß beim Erinnern und wieder in liebevolle Verbindung gehen mit dir und dem Leben.

 

 

 

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